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Was Sie über den CPF wissen sollten

Der Individuelle Kredit für Weiterbildung (Le Compte Personnel de Formation: CPF) ist der Nachfolger des DIF (Individuelles Recht auf Weiterbildung) (2004-2014). Dieser Kredit wurde für alle Erwerbstätige ab 16 Jahre eingeführt (15 Jahre im Fall einer Lehre) und betrifft sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitsuchende. Freiberufler und Unternehmer wurden seit 2020 ebenfalls in diese Vorrichtung aufgenommen. 

Der Sinn des CPF besteht darin, so viel wie möglich Erwerbstätigen eine Verbesserung ihrer Qualifikationen zu ermöglichen, was voraussetzt, dass jede berechtigte Weiterbildung anhand des CPF zu einer in diesem Rahmen anerkannten Zertifizierung führt.

Die wirklich große Neuheit dieser Einrichtung ist jedoch, dass nicht mehr der Arbeitgeber, sondern der Erwerbstätige im Zentrum steht.

Dieser stellt den Antrag auf Einsatz seines CPF nicht mehr direkt bei seinem Arbeitgeber, sondern auf der dafür eigens eingerichteten Webseite. Sollte die Weiterbildung außerhalb der Arbeitszeit stattfinden, ist der Arbeitnehmer nicht mehr gezwungen, seinen Arbeitgeber zu informieren. Allerdings muss die Weiterbildung bestimmte Vorgaben erfüllen, um eine Finanzierung zu gewährleisten, und zwar muss sie auf einer Liste zugelassener Weiterbildungen stehen, die auf ein Diplom, eine Qualifizierung oder ein Zertifikat vorbereiten.

Die ehemaligen DIF-Stunden gehen dabei nicht verloren.

Jeder Arbeitnehmer, der zum 31. Dezember 2014 erwerbstätig war, hat von seinem Arbeitgeber im Januar 2015 eine Bescheinigung erhalten, in der die angesammelten DIF-Stunden aufgeführt sind (unbedingt aufbewahren!)

Anhand dieser Bescheinigung muss der Arbeitnehmer unter allen Umständen VOR dem 31. Dezember 2020 die angegebenen Stunden auf seinem CPF-Konto (www.moncompteformation.gouv.fr) eintragen. Andernfalls gehen diese Stunden definitiv verloren.

Zwischen 2015 und 2018 wurde der CPF auf einer Basis von 24 Stunden pro Jahr aufgefüllt (äquivalent einer Vollarbeitszeit), und entspricht somit 96 Stunden für diese 4 Jahre. Seit 2019 hat die neue Reform die Monetisierung des Individuellen Kredits für Weiterbildung eingeführt. Die DIF- und CPF-Stunden wurden in Euro umgewandelt, und zwar auf der Basis von 15 € TTC pro Stunde (sprich 12,50 € HT).

Zum Beispiel verfügt ein Arbeitnehmer, der 120 DIF- und 96 CPF-Stunden angesammelt hatte (Höchstgrenze dieser Einrichtung) über ein Budget von 3 240 € TTC (120 + 96 x 15 €). Da seit 2019 das Stundenkonzept nicht mehr existiert, werden den Konten jährlich ein Betrag in der Höhe von 500 € gutgeschrieben, mit einer Höchstgrenze von 5 000 € (800 € et 8 000 € für die weniger Qualifizierten).

Um die Erwerbstätigen in der Entwicklung ihrer Kompetenzen und ihrem Berufsleben begleiten zu können, wurde eine Beratungsstelle für berufliche Entwicklung (CEP) ins Leben gerufen. Sie umfasst das Arbeitsamt, die APEC, die Missions Locales, den Cap Emploi und die OPACIF. Diese Institutionen beraten die Erwerbstätigen bezüglich deren beruflichen Karrieren und potenziellen Weiterbildungsbedarf (unabhängig vom Arbeitgeber) und begleiten sie bei der Aktivierung ihres CPF.

Die Antragserstellung für den CPF muss über die Webseite www.moncompteformation.gouv.fr erfolgen. Der Arbeitnehmer loggt sich mit seiner Sozialversicherungsnummer ein, füllt die jeweiligen Rubriken aus und erstellt ein Passwort, um sein Konto zu sichern.

Wenn das zur Verfügung stehende Budget nicht ausreicht, um das ausgewählte Projekt zu finanzieren, kann der Arbeitnehmer den Differenzbetrag selbst erstatten. Der Arbeitgeber kann sich ebenfalls an den Kosten beteiligen, selbstverständlich unter der Voraussetzung, dass es für ihn von Interesse ist und dass der Arbeitnehmer ihn über sein Projekt informiert hat und ihn darum bittet. Wenn Sie ein Angestellter sind, zögern Sie also nicht, mit Ihrem Arbeitgeber, Vorgesetzen usw. drüber zu sprechen. 

Wo kann ich mich informieren?:

Wenn Sie Arbeitnehmer oder auf der Suche nach Arbeit sind:

http://www.emploiformationpaca.org/fr/espace-public/se-former/financer-sa-formation.aspx

espace-competencesnumero-vert

Wenn Sie Arbeitgeber sind:
Wenden Sie sich an die zuständige OPCA, deren Name und Kontaktdaten auf der Bescheinigung Ihrer Beitragszahlung zur beruflichen Weiterbildung aufgeführt sind.