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Financer sa formation

Weiterbildung : ein weites thema

Arbeiten in Frankreich, das ist ein weites Thema. Wenn der Arbeitsrhythmus und die Arbeitsmethoden sich schon von den deutschen unterscheiden, so ist es auch bei dem Arbeitsgesetz in Punkto Weiterbildung der Fall.

DIF

5179842_sZum Beispiel wurde seit Mai 2004 der sogenannte DIF eingeführt. DIF bedeutet « droit individuel à la formation » (individuelles Bildungsrecht) und stellt dem Arbeitnehmer nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit pro Kalenderjahr 20 Stunden Weiterbildung zur Verfügung. Diese Stunden sind kumulierbar, und zwar bis zu 6 Jahre lang. Wenn der Arbeitnehmer nach diesen 6 Jahren immer noch keinen Anspruch auf Weiterbildung durch dieses Weiterbildungskonto gestellt hat, so bleibt dieses bei 120 Stunden stehen, bis es durch ein Training runtergeht.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, seine Angestellten über ihren „Kontostand" zu informieren. Dies kann durch einen kleinen (diskreten!) Vermerk auf dem Gehaltszettel erfolgen, oder durch eine jährliche Aufstellung. Leider wissen zu wenig Arbeitnehmer darüber Bescheid und nehmen diese Möglichkeit nicht in Anspruch. Möchte der Arbeitnehmer zum Beispiel einen Französischkurs belegen, muss er diesen offiziell schriftlich bei der Personalabteilung beantragen. Dieses Training muss nicht unbedingt in direkter Verbindung mit dem einen Job sein. Da aber der Arbeitgeber es genehmigen muss, hat man natürlich mehr Chancen auf eine Zusage, wenn sich die Firma durch dieses Training einen Mehrwert erhoffen kann! Sollte sich der Arbeitgeber innerhalb eines Monats nach dem Antrag nicht dazu geäußert haben, so gilt dieser als automatisch akzeptiert.

http://www.travail-emploi-sante.gouv.fr/informations-pratiques,89/fiches-pratiques,91/formation-professionnelle,118/le-droit-individuel-a-la-formation,1071.html

 

Plan de formation

Eine andere Möglichkeit, sich in Frankreich weiterzubilden ist der „plan de formation annuel" (jährlicher Weiterbildungsplan). Da jede Firma einen gewissen Prozentsatz seiner Gehaltsmasse in einen Bildungsfonds einzahlt, erhält sie dann Ansprüche auf eine (zumindest Teil-)Finanzierung seiner Weiterbildungsaktionen. Diese Finanzierung ist normalerweise von dem DIF getrennt und bildet dementsprechend eine weitere Möglichkeit, sich um eine Weiterbildung bei seinem Arbeitgeber zu bemühen! Da muss jeder mit seinem Vorgesetzen, meistens während des jährlichen Bewertungsgesprächs, darüber sprechen und seine Wünsche äußern. Nach dieser Phase werden die meisten Weiterbildungspläne aufgestellt, und wer zu spät kommt, muss vermutlich bis zum nächsten Jahr warten!

http://www.travail-emploi-sante.gouv.fr/informations-pratiques,89/fiches-pratiques,91/formation-professionnelle,118/le-plan-de-formation,1069.html

Periode de professionnalisation

Durch die letzte Bildungsreform wurde ein neuer Weg angeboten, sich weiterzubilden. Es handelt sich um die „période de professionnalisation" (Weiterbildungszeit). Der Grundgedanke ist, dass sich die Arbeitnehmer über eine längere Zeit weiterbilden können, während deren Theorie und Praxis abwechselnd oder parallel erworben werden. Einige Kriterien werden dafür berücksichtigt. Zum Beispiel muss der Arbeitnehmer über einem Jahr Betriebszugehörigkeit haben und über 45 sein (sogar manchmal schon ab 40), oder 20 Jahre Berufserfahrung haben, oder unzureichend qualifiziert sein, nach dem Mutterschutz oder nach einem Erziehungsurlaub (auch für Männer!). Da diese Maßnahme relativ neu ist, kennen sie viele Arbeitgeber auch nicht. Also nicht zögern zu fragen!

(http://www.travail-emploi-sante.gouv.fr/informations-pratiques,89/fiches-pratiques,91/formation-professionnelle,118/les-periodes-de,1072.html)

http://www.travail-emploi-sante.gouv.fr/informations-pratiques,89/fiches-pratiques,91/formation-professionnelle,118/le-conge-individuel-de-formation,1070.html

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